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Vitesco-Chef Wolf : „Wir werden zu den Gewinnern gehören“

Vitesco beschäftigt 7800 Ingenieure, 4300 davon sind Softwareentwickler Bild: Reuters

Der Autozulieferer Continental spaltet Vitesco ab. Vorstandschef Andreas Wolf verspricht eine Wachstumsstory. Doch die Vorzeichen dafür sind mau.

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          Im Foyer der Unternehmenszentrale in Regensburg ist die Trennung schon zur Hälfte vollzogen. Links ist der Empfang von Continental, rechts, in einem etwas grelleren Gelb gehalten, der von Vitesco. In einigen Monaten werden die letzten Conti-Mitarbeiter ausziehen und mit ihnen auch der Empfang, und dann ist Andreas Wolf mit seinem Vitesco-Team alleine Herr im Haus. In der Vitesco Technologies GmbH hat der Autozulieferer Conti alle Aktivitäten rund um den Antriebsstrang gebündelt, die im kommenden Jahr vollständig abgespalten werden.

          Henning Peitsmeier

          Wirtschaftskorrespondent in München.

          Die Vitesco – der Kunstname soll für Vitalität und Schnelligkeit stehen – soll sich dann allein im Markt bewegen. Die Abnabelung vom Mutterkonzern kommt für das junge Unternehmen ausgerechnet in einer Zeit großer Verwerfungen. „Es ist gar keine Frage, dass sich unsere Branche konsolidiert, es wird Gewinner und Verlierer geben. Und wir werden zu den Gewinnern gehören“, kündigt Vorstandschef Wolf im Gespräch mit der F.A.Z. an.

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