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DeepL-Chef Kutylowski : „Computer verstehen keine Poesie“

Jaroslaw Kutylowski ist Geschäftsführer des Kölner Übersetzungsdienstes Deep L, zuvor war er seit 2012 Technikchef des Unternehmens. Bild: Jana Mai

Der Online-Übersetzer DeepL gilt als eines der heißesten Start-ups in Europa. Im Interview spricht der Chef Jaroslaw Kutylowski über menschliche Eigenschaften bei Computern, Deutschlands Mangel an Start-ups – und Googles Versäumnis.

          5 Min.

          Herr Kutylowski, Ihre Computer übersetzen Texte automatisch, oft besser als Google. Sagen Sie: Wann müssen wir keine Sprachen mehr lernen?

          Patrick Bernau

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Das wird noch lange dauern. Wir werden uns noch eine ganze Weile auf geschriebene Texte konzentrieren, die Sätze sind viel einfacher und abgeschlossener als die gesprochene Sprache. Meine Kinder lernen gerade noch Fremdsprachen, das würde ich nicht abbrechen.

          Okay, kleineres Ziel: Wann kann ich ein spanisches Buch lesen, ohne Spanisch zu können?

          Das geht heute schon. Mit DeepL ist das kein Problem. Sie haben hier und da vielleicht ein kleines Übersetzungsproblem, aber eigentlich wird sehr gut übersetzt.

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