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Bedenken wegen Datensicherheit : Britische Geheimdienste nutzen Amazons Cloud

Spionagering: GCHQ im englischen Cheltenham Bild: dpa

Britische Geheimdienste speichern künftig vertrauliche Daten auf privaten Rechnern. Das Milliardengeschäft für US-Konzerne wirft Fragen zur Datensicherheit auf.

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          Drei britische Geheim- und Spionagedienste werden künftig ihre vertraulichen Daten in den Cloud-Computerressourcen des amerikanischen Konzerns Amazon Web Services (AWS) speichern und auswerten lassen. Der bislang geheime Vertrag soll AWS nach Branchenschätzungen über ein Jahrzehnt etwa eine halbe bis eine Milliarde Pfund Einnahmen bringen.

          Philip Plickert
          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in London.

          Federführend ist GCHQ (Government Communications Headquarters), eine Cyber-Behörde in Cheltenham, die sich mit Kryptografie, Datenübertragung und Fernmeldeaufklärung befasst. Auch der Inlands- und der Auslandsgeheimdienst MI5 und MI6 werden ihre Daten in der Amazon-Cloud einspeichern, wie die Zeitung Financial Times berichtete.

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