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Deutsche Manager im Ranking : In München arbeiten die erfolgreichsten Konzernchefs

Hat gut lachen: Erich Sixt führt das Manager-Ranking 2018 an. Bild: dpa

In einem Ranking der besten Vorstandsvorsitzenden Deutschlands haben es in diesem Jahr zwei Männer an die Spitze geschafft, die man dort nicht sofort vermutet hätte. Automanager sind dagegen weit abgeschlagen.

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          Die Leistungsbeurteilung von Managern ist ein steter Quell hitziger Diskussionen. Lässt sich überhaupt objektiv nachvollziehen, ob ein Vorstandsvorsitzender sein Millionengehalt verdient hat? Gängige Vergütungssysteme, die in der Regel auf Zielvereinbarungen beruhen, sehen sich regelmäßiger Kritik ausgesetzt. Einige Konzerne haben individuelle Vorgaben zuletzt sogar abgeschafft, weil sie an deren Aussagekraft für den Erfolg Einzelner zweifelten.

          Sven Astheimer

          Verantwortlicher Redakteur für die Unternehmensberichterstattung.

          Das Schweizer Research-Unternehmen Obermatt vor einigen Jahren eine eigene Methode entwickelt und ermittelt damit seit dem Jahr 2011 für acht Länder seine „Vorstandsvorsitzenden des Jahres“. „Wir messen, wie gut ein Unternehmen im Vergleich zur internationalen Konkurrenz abschneidet“, sagt Hermann Stern, Vorstandschef von Obermatt. Der Branchenvergleich sei um Sondereffekte bereinigt, deshalb könne auch ein Manager aus einer Branche, der es schlecht geht, in der Bewertung gut abschneiden und umgekehrt. Für die Vergütung spiele in gängigen Modellen oftmals nur die Größe eine Rolle, aber nicht die Leistung. „Deshalb empfehlen wir, sich nicht an internen Vorgaben zu messen, sondern mit den besten Wettbewerbern – wie im Sport“, sagt Stern. Das sei viel weniger krisenanfällig.

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