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Vitesco-Chef im Interview : „Das Elektroauto ist eine fantastische Chance für uns“

Andreas Wolf, 60, ist seit 2019 Chef von Vitesco. Der Branchenveteran in der Automobilelektronik hat zuvor lange für Continental und Siemens gearbeitet. Bild: Tobias Schmitt

Der Autozulieferer Vitesco hängt am Verbrennungsmotor. Hier erzählt Vorstandschef Andreas Wolf wie sein Unternehmen trotzdem zum Börsenstar werden soll.

          5 Min.

          Herr Wolf, Sie haben einen der schwierigsten Jobs in der deutschen Autoindustrie.

          Marcus Theurer
          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Wie kommen Sie darauf?

          Sie sollen das kriselnde Geschäft mit Verbrennungsmotorantrieben, das der Alteigentümer Continental loswerden wollte, diesen Monat unter dem Namen Vitesco an die Börse bringen. Ihr Unternehmen wurde als automobile Bad Bank und Resterampe bezeichnet.

          Diese Begriffe, die Sie verwenden, sind Schnee von gestern. Vor zwei Jahren sahen manche unser Unternehmen vielleicht noch so negativ. Das hat sich mittlerweile komplett geändert. Die Investoren am Kapitalmarkt haben erkannt, dass Vitesco Technologies eine führende Position in einem boomenden Markt haben kann. Die Zukunft des Automobils ist elektrisch – und wir haben alles, was es braucht, um in diesem Markt erfolgreich zu sein. Das Elektroauto ist eine fantastische Chance für uns. Vitesco Technologies ist ein Perle.

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