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Dank der Geschäftsreisenden : Lufthansa: Wir machen mehr Gewinn

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Viele Geschäftsreisende haben Lufthansa-Tickets gekauft - dadurch verdient der Konzern nun wohl doch so viel Geld wie letztes Jahr. Bild: Picture-Alliance

Deutschlands wichtigste Fluglinie befindet sich im Umbau. Und eigentlich war ihre Führung zuletzt etwas pessimistischer für dieses Jahr. Nun kommt es anders.

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          Immerhin: Deutschlands führte Fluglinie Lufthansa erwartet wegen eines Buchungsansturms von Geschäftsreisenden nun mehr Gewinn für dieses Jahr. Der Vorstand erwarte 2016 neu einen Betriebsgewinn in etwa auf dem Vorjahresniveau von 1,8 Milliarden Euro, teilte das Unternehmen mit.

          Grund dafür seien Firmenkunden, die nach Ende der Urlaubssaison im September wieder mehr Flüge gebucht hätten als erwartet. Ausgezahlt habe sich auch, dass die Lufthansa ihre einst ambitionierten Wachstumspläne im Sommer kappte und die Kapazitäten dieses Jahr statt um sechs Prozent nur noch um 5,4 Prozent erweitere.

          LUFTHANSA

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          Erst im Juli hatte der Air France-Rivale nach mehreren Anschlägen in Europa das Ziel aufgegeben, das Vorjahresgewinn-Niveau zu übertreffen. Wegen ausbleibender Buchungen von Touristen aus Übersee erwartete seine Führung stattdessen einen Gewinnrückgang.

          In den ersten neun Monaten ging der Betriebsgewinn (bereinigtes Ebit) auf 1,68 von 1,69 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr zurück. Der Umsatz schrumpfte auf 23,9 von 24,3 Milliarden Euro. Die Stückerlöse - ein wichtiger Maßstab in der Branche - dürften im vierten Quartal noch um sieben bis acht Prozent sinken, um einen Prozentpunkt geringer als im Juli erwartet. Die Kosten sollten im letzten Vierteljahr um bis drei Prozent gedrückt werden. Rückenwind gibt es zudem durch eine geringere Kerosin-Rechnung. Den Rest der Zahlen will der Dax-Konzern am 2. November vorstellen.

          Die Lufthansa steckt seit Jahren im Umbau: Mit der runderneuerten Günstig-Tochtergesellschaft Eurowings will Konzernchef Carsten Spohr den Vormarsch von Ryanair und Easyjet in Deutschland stoppen. Um den Ausbau zu beschleunigen, will der 49 Jahre alte Manager vom notleidenden Rivalen Air Berlin 40 Jets samt Besatzungen mieten.

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