Kritik von Wagenknecht : Daimler und das Steuergeld
Gäbe es das entspannte Feierabendbier in diesen Zeiten, die Gespräche drehten sich hier und da bestimmt um Daimler, um seinen Milliardengewinn und die dicke Dividende. Hatte Daimler nicht die ganze Belegschaft per Kurzarbeitergeld durchgefüttert? „Direkter kann Steuergeld nicht in die Kassen der Aktionäre fließen“, kommentierte die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht. Sie mahnte, dass „auf der andern Seite Hunderttausende kleine Einzelhändler und Restaurantbesitzer am langen Arm verhungern, weil Hilfen nicht ankommen, lange brauchen und die Beantragung bürokratisch ist“. Die kleine Wutrede, in der Wagenknecht kurzfristig aufgelegte Corona-Hilfen aus der Staatskasse mit dem lang erprobten Kurzarbeitergeld aus der Sozialversicherung in einen Topf warf, brachte ihr Tausende Likes.
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