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Fehlende Halbleiter : „Die Lage hat sich noch einmal verschärft“

Martin Daum, 61, arbeitet seit 1987 für Daimler. Seit 2017 führt er das Lastwagengeschäft, das nun ein eigenständiges Unternehmen wird. Bild: Michael Schulz

Martin Daum ist Chef von Daimler Truck. Im Interview spricht er über die Versorgungskrise bei wichtigen Bauteilen, die Zukunft als eigenständiges Unternehmen und das Ende des Diesel-Lastwagens.

          6 Min.

          Herr Daum, Autos und Lastwagen waren bei Daimler 125 Jahre lang unter einem Konzerndach. Jetzt wird das Unternehmen aufgespalten. Wie groß ist Ihr Trennungsschmerz?

          Marcus Theurer
          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Der ist eher begrenzt, weil ich von meinen 35 Jahren, die ich bei Daimler bin, die allermeiste Zeit in der Lastwagensparte gearbeitet habe. Ich mag zwar die Mercedes-Dienstwagen sehr gerne und bin froh, dass ich sie auch weiterhin nutzen kann. Das haben wir so vereinbart. Ich habe in meinem Leben so viele tolle Autos mit Stern fahren können, wie ich es mir als junger Student nie erträumt hätte. Aber mein Herz schlägt für Lkw und Busse – und außerdem bleiben Daimler Truck und Mercedes-Benz ja befreundete Unternehmen.

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