https://www.faz.net/-gqe-9wd06

Sparprogramm : Daimler streicht offenbar noch mehr Stellen

  • Aktualisiert am

Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, präsentiert das Konzeptfahrzeug «Vision AVTR» auf der Technikmesse CES in Las Vegas. Bild: dpa

Der Autohersteller will seinen Sparkurs verschärfen und noch mehr als die schon bekannten 10.000 Arbeitsplätze abbauen. Für einige Automodelle soll es keinen Nachfolger geben.

          1 Min.

          Daimler verschärft einem Bericht zufolge seinen Sparkurs. Wie das „Handelsblatt“  unter Berufung auf Konzernkreise berichtet, will das Unternehmen anders als bisher kolportiert nicht um die 10.000 Stellen streichen, sondern bis zu 15.000 Mitarbeiter über Abfindungen, Frühpensionierungen und Altersteilzeit loswerden. Das Einsparvolumen beim Personal dürfte damit auf weit mehr als 1,4 Milliarden Euro ansteigen.

          Daimler-Chef Ola Källenius will die Ausweitung des Sparpakets dem Bericht zufolge auf der Bilanzpressekonferenz am Dienstag offiziell ankündigen. Demnach will er die Investitionen in verlustbringende Projekte abseits des Kerngeschäfts zurückfahren. So suche der Mercedes-Hersteller etwa für seine Berliner Innovationsschmiede Lab1886 einen neuen Mehrheitseigner.

          Die Modellpalette der Marke mit dem Stern werde gestrafft. Weder S-Klasse Cabrio noch S-Klasse Coupé erhielten einen Nachfolger. CLS und der viertürige GT von AMG sollen auf ein Elektro-Coupé zusammengelegt werden. Der B-Klasse drohe in ihrer derzeitigen Form das Aus, heißt es in dem Bericht weiter. Daimler diskutiere, das Kompaktmodell in einen Crossover unter anderem Namen zu überführen.

          Weitere Themen

          Nur ein bisschen links

          Parteitag der Grünen : Nur ein bisschen links

          48 Prozent Spitzensteuersatz und 12 Euro Mindestlohn: In der Welt der Grünen sind das schon gemäßigte Forderungen. Auf dem Parteitag setzten sich diese durch. Die Unterstützung zumindest eines Spitzenmanagers hat die Partei.

          Topmeldungen

          Das Spitzenduo der Grünen: Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock und Robert Habeck.

          Parteitag der Grünen : Nur ein bisschen links

          48 Prozent Spitzensteuersatz und 12 Euro Mindestlohn: In der Welt der Grünen sind das schon gemäßigte Forderungen. Auf dem Parteitag setzten sich diese durch. Die Unterstützung zumindest eines Spitzenmanagers hat die Partei.
          Der Sitz der amerikanischen Zentralbank in Washington

          Hohe Teuerungsraten : Die Rückkehr der Inflation

          In Amerika sind die Preise um 5 Prozent gestiegen. In Deutschland dürfte die Inflationsrate bald 4 Prozent erreichen. Was sagt die Wirtschaftstheorie dazu?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.