https://www.faz.net/-gqe-u8hb

Daimler-Sanierung : Zahl der Chrysler-Interessenten sinkt

  • Aktualisiert am

Dodge-Trucks in Detroit: Wer will Chrysler? Bild: AFP

General Motors galt als möglicher Bieter für die angeschlagene Daimler-Tochter Chrysler. Doch daraus wird wohl nichts. Jetzt gelten Finanzinvestoren als aussichtsreichste Kandidaten, darunter Blackstone.

          1 Min.

          General Motors wird einem Zeitungsbericht zufolge nicht für Chrysler bieten. Damit seien im Bieterrennen um die Tochter des deutsch-amerikanischen Autobauers Daimler-Chrysler nur noch Finanzinvestoren und Autoteileproduzenten vertreten, berichtete die „Times“ am Mittwoch.

          GM habe sich gegen ein Gebot entschieden, weil der Konzern keine Notwendigkeit für weitere Kapazitäten sehe, berichtete die Zeitung unter Berufung auf namentlich nicht genannten Personen aus dem Umfeld der Gespräche.

          Offerten für Chrysler sollen dem Bericht zufolge bei der amerikanischen Investmentbank JP Morgan Chase eingereicht werden, die Daimler-Chrysler berate. Weder GM noch JP Morgan waren zunächst für eine Stellungnahme zu erreichen.

          Blackstone unter den aussichtsreichsten Kandidaten

          Unter den Bietern seien der kanadische Autoteilzulieferer Magna International, der sich offenbar mit dem Finanzinvestoren Ripplewood zusammengetan habe, berichtet die Zeitung weiter. Dazu kämen die Private-Equity-Firmen Cerberus Capital Management, und die Blackstone Group gemeinsam mit Centerbridge. Magna wollte zu dem Bericht nicht Stellung nehmen, die vier Finanzinvestoren waren zu einem Kommentar zunächst nicht zu erreichen.

          Die Nachrichtenagentur Reuters hatte aus Kreisen erfahren, dass Cerberus, Blackstone und Magna derzeit als aussichtsreichste Kandidaten gelten.

          Weitere Themen

          Nächster Tiefschlag für Daimler

          Folgen des Diesel-Skandals : Nächster Tiefschlag für Daimler

          Analysten und Anleger sind nervös: Der Autokonzern muss einen weiteren Milliardenbetrag für Diesel-Altlasten zurückstellen. Und auch die Van-Sparte leidet unter einer ganzen Reihe hausgemachter Schwierigkeiten. Ein Beobachter spricht von „einem traurigen Tag für alle Beteiligten“.

          Prinz Charles trifft Greta Thunberg Video-Seite öffnen

          Weltwirtschaftsforum Davos : Prinz Charles trifft Greta Thunberg

          In Sachen Klimaschutz ziehen sie am gleichen Strang. Der britische Thronfolger, der das Treffen in Davos zum ersten Mal seit 30 Jahren wieder besuchte, schlug eine Initiative für Nachhaltigkeit vor.

          Neue Schwarzmarkt-Gefahr bei Glücksspielen

          Online-Zocken : Neue Schwarzmarkt-Gefahr bei Glücksspielen

          Hessen will eine neue Glücksspielaufsichtsbehörde – gegen Nordrhein-Westfalen. Private Online-Anbieter kritisieren den Kompromiss der Bundesländer zur Öffnung des staatlichen Glücksspielmonopols.

          Topmeldungen

          Baden-Württemberg, Stuttgart: Ein Mercedes-Stern dreht sich auf dem Daimler-Werk in Untertürkheim. Die weltweiten Rückrufe und Verfahren im Zusammenhang mit dem Dieselskandal kosten den Autobauer Daimler für 2019 nochmals bis zu 1,5 Milliarden Euro zusätzlich.

          Folgen des Diesel-Skandals : Nächster Tiefschlag für Daimler

          Analysten und Anleger sind nervös: Der Autokonzern muss einen weiteren Milliardenbetrag für Diesel-Altlasten zurückstellen. Und auch die Van-Sparte leidet unter einer ganzen Reihe hausgemachter Schwierigkeiten. Ein Beobachter spricht von „einem traurigen Tag für alle Beteiligten“.

          F.A.Z. Podcast für Deutschland : 100 Milliarden Euro für die Freundschaft

          Heute jährt sich der Aachener Vertrag zwischen Deutschland und Frankreich. Wie steht es um die deutsch-französische Freundschaft? Und was hat es mit dem militärischen 100-Milliarden-Euro-Projekt auf sich? Außerdem: Was wir aus Jeff Bezos Handyhack lernen können und warum die Dinosaurier wirklich ausstarben.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.