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Daimler-Quartalsbericht : Mercedes-Benz verdient weniger Geld

  • Aktualisiert am

Ein Arbeiter im Mercedes-Benz-Werk in Sindelfingen. Bild: dpa

Mercedes-Autos bringen weniger Gewinn. Das wird dieses Jahr so weitergehen, schätzt Daimler. Trotzdem hat der Gesamtkonzern im vergangenen Jahr mehr Geld verdient als zuvor.

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          Der Autobauer Daimler rechnet nach einem Gewinneinbruch bei seiner Kernmarke und Ertragsperle Mercedes-Benz Cars im laufenden Jahr mit einem weiteren Rückgang des operativen Sparten-Ergebnisses. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen werde 2013 in der Pkw-Sparte leicht unter dem des Jahres 2012 liegen, teilte Daimler am Donnerstag mit. Alle übrigen Automobil-Geschäftsfelder sollen die Ergebnisse des zurückliegenden Jahres übertreffen.

          Daimler, dessen Vorstandschef Dieter Zetsche eine Vertragsverlängerung bis 2018 erhalten soll, verbuchte 2012 bei Mercedes-Benz Cars unter anderem wegen schwacher Geschäfte in China und hoher Ausgaben für neue Fahrzeugmodelle sowie aufgrund des Ausbaus der Produktionsstätten im In- und Ausland einen deutlichen Gewinnrückgang auf 4,4 Milliarden Euro von 5,2 Milliarden Euro ein Jahr zuvor. Daher schrumpfte der operative Konzerngewinn aus dem laufenden Geschäft auf 8,1 Milliarden Euro von zuvor neun Milliarden Euro. Die Omnibus-Sparte drückte mit ihren Verlusten ebenfalls auf das Ergebnis.

          Nur durch den Verkauf seiner Anteile am Luft- und Raumfahrtkonzern EADS hat der Konzern seinen Gesamtgewinn gesteigert. Unter dem Strich stand ein Plus von 6,5 Milliarden Euro (2011: 6 Mrd. Euro). Das entspricht einem Plus von acht Prozent. Die Schwaben beziffern den positiven Effekt mit 709 Millionen Euro.

          An die Aktionäre will Daimler eine stabile Dividende von 2,20 Euro je Aktie zahlen. Denn der Konzerngewinn kletterte auf 6,5 von zuvor sechs Milliarden Euro, da Daimler sich mit Gewinn von einem Aktienpaket am Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS trennte.

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