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Rechtsstreit und Zölle : Daimler macht beinahe ein Drittel weniger Gewinn

  • Aktualisiert am

Starke Marke Bild: AP

Der deutsche Autohersteller Daimler meldet schlechtere Zahlen als gedacht. Das liegt auch an einem Streit mit der Bundesregierung.

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          Der Gewinn des deutschen Autoherstellers Daimler ist stark zurückgegangen. Im zweiten Quartal verdiente der Konzern vor Zinsen und Steuern 2,6 Milliarden Euro und damit beinahe ein Drittel weniger als während derselben Zeit des vergangenen Jahres.

          Zuvor befragte professionelle Marktbeobachter hatten für die Zeit zwischen April und Juni etwas mehr erwartet, nämlich ein entsprechendes Ergebnis von 2,77 Milliarden Euro. Der Daimler-Umsatz schrumpfte um ein Prozent auf 40,8 Milliarden Euro, während die Marktbeobachter mit 42 Milliarden Euro kalkuliert hatten.

          Die Führung des Dax-Unternehmens hatte im Juni schon die Jahresprognose gesenkt. Daimler erwartet seither einen leichten Rückgang des Betriebsergebnisses, das heißt um fünf bis zehn Prozent, gegenüber den 14,7 Milliarden Euro des vergangenen Jahres.

          Neben dem Diesel-Rückruf wegen der umstrittenen Abgasbehandlung nagten am Gewinn des Auto- und Nutzfahrzeugherstellers Zollsenkungen und -erhöhungen am wichtigsten Einzelmarkt China. Der dickste Brocken unter den Sonderfaktoren sind Kosten in Höhe von 418 Millionen Euro für die Schlichtung nach jahrelangem Streit mit der Bundesregierung wegen des verspäteten Starts des Mautsystems Toll Collect.

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