https://www.faz.net/-gqe-a39xm

Ko-Curevac-Gründer im Gespräch : „Wir produzieren den Impfstoff mit Hochdruck“

Kunst oder Hightech? Florian von der Mülbe und sein „Kochtopf der Minifabrik“ Bild: Foto Susanne Preuß

Im Rennen um einen Corona-Impfstoff ist der deutsche Hersteller Curevac vorne mit dabei. Ko-Gründer Florian von der Mülbe erklärt, warum die verwendete Technologie schon vor der nächsten Bedrohung schützt.

          7 Min.

          Noch ist nicht absehbar, wann Curevac die Zulassung für einen Corona-Impfstoff bekommt. Aber die Produktion läuft schon?

          Susanne Preuß

          Wirtschaftskorrespondentin in Stuttgart.

          Ja. Wir produzieren unsere vielversprechendste Substanz bereits mit Hochdruck für die klinische Prüfung. Das wird genau die Substanz sein, die dann auch auf den Markt kommen soll, sofern die klinische Entwicklung erfolgreich ist. Die Anlage, auf der die Produktion läuft, ist kurz vor Ausbruch der Pandemie von den Zulassungsbehörden entsprechend zertifiziert worden.

          Das heißt, Sie hatten für Ihren Impfstoff schon eine ausgereifte Technologie? Wie funktioniert die?

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          : 65% günstiger

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Schon damals nicht entspannt: Der frühere amerikanische Vizepräsident Joe Biden (li.) und Russlands Präsident Wladimir Putin 2011 in Moskau.

          Russland und Amerika : Für Putin wäre Biden eine Bedrohung

          Für Wladimir Putin wäre ein Wahlsieg Bidens gefährlich. Mit Sicherheit entwirft Moskau darum Szenarien, wie es Amerika in diesem Fall destabilisieren könnte. Den Einfallsreichtum Moskaus hat der Westen schon oft unterschätzt. Ein Gastbeitrag.
          Mit Entlastungstarifen können hohe Beiträge im Alter vermieden werden.

          Private Krankenversicherungen : Gegen die Preisspirale

          Private Krankenversicherer bieten ihren Kunden Tarifkomponenten an, um höhere Beiträge im Alter zu vermeiden. Doch Verbraucherschützer raten, selbst zu sparen.