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Corona und die Wirtschaft : Das Virus infiziert die Unternehmen

Weniger Fluggäste am Frankfurter Flughafen Bild: EPA

Leere Hotels, abgesagte Messen, die Einnahmen brechen weg – einigen Unternehmen geht es schon an die Substanz. Wie lässt sich jetzt sofort und effektiv helfen?

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          Es ist richtig und wichtig, in diesen Tagen extremer Verunsicherung darauf hinzuweisen, dass sich die wirtschaftlichen Turbulenzen infolge der rasenden Ausbreitung des Coronavirus in ihrer Struktur deutlich unterscheiden von der Wirtschafts- und Finanzkrise vor mehr als einem Jahrzehnt. Und doch fühlt sich mancher Manager gerade in jene traumatische Zeit nach dem Zusammenbruch der Lehman-Bank und dem Beinahe-Kollaps des Weltfinanzsystems zurückversetzt, in dessen Folge der Welthandel binnen kürzester Zeit quasi zum Erliegen kam: Derzeit hagelt es vielerorts wieder Stornierungen und Absagen, fest einkalkulierte Einnahmen brechen weg. In Windeseile hat es manch kleinem Betrieb schon die wirtschaftliche Grundlage unter den Füßen weggezogen, und wer keine Reserven hat, steht schnell vor der Existenzfrage: Wie lange kann das noch so weitergehen?

          Zu den besonders betroffenen Branchen gehören Tourismus und Luftfahrt. Als eine der ersten Maßnahmen nach dem Ausbruch des Virus haben viele Unternehmen die Einschränkung von Dienstreisen verhängt – zunächst nach China, später generell. Und um die Ansteckungs- beziehungsweise Ausbreitungsgefahren zu minimieren, lassen Arbeitgeber ihr Personal zunehmend von zu Hause arbeiten. Deutschland mutiert zur Home-Office-Republik.

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