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„Extrem vielversprechend“ : 2022 wird das Jahr der Corona-Medikamente

Produktion des Corona-Medikaments Paxlovid von Pfizer in Freiburg Bild: Reuters

2021 war das Jahr der Impfstoffe, nun ist das Jahr der Arzneien da. Mehr als 600 Medikamente gegen Covid werden gerade erprobt. Einige sind schon zugelassen.

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          Mit Vakzinen ist es in der Corona-Pandemie nicht getan. Warum, das können Virologen wie Ulrike Protzer erklären. „Das SARS-CoV-2-Virus und seine Verwandten werden die Menschheit auch in Zukunft weiter begleiten“, sagt die Professorin an der Technischen Universität München und Leiterin des dortigen Instituts für Virologie. Vor dem Hintergrund zukünftiger, möglicherweise noch ansteckenderer Varianten brauche man neben der Impfung auch einen breit wirksamen Wirkstoff gegen das Virus.

          Thiemo Heeg
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Protzer und ein Team von Wissenschaftlern der TU, der Ludwig-Maximilians-Universität, von Helmholtz Munich und des Biotech-Unternehmens Formycon arbeiten derzeit an einem Medikamentenprojekt, das Hoffnungen weckt. Sie haben ein Protein entwickelt, das im Zellversuch eine Infektion zuverlässig verhindert. Dafür haben sie das ACE2-Protein, das an der Oberfläche menschlicher Zellen sitzt und vom SARS-CoV-2-Spike-Protein als Eintrittspforte genutzt wird, mit einem Teil eines menschlichen Antikörper-Proteins verbunden. Diese stabile Kombination bietet dem Coronavirus also sein wichtigstes Ziel an – und neutralisiert es damit.

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