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Folgen der Corona-Krise : Softbank fürchtet Konkurse von Investitionen

Softbank-Gründer Masayoshi Son (links) und Alibaba-Gründer Jack Ma (rechts). Bild: Reuters

Die Corona-Krise und Milliardengräber wie Wework setzen dem Technologieinvestor zu: Ergebnis ist das schlechteste Geschäftsjahr in fast vierzig Jahren Unternehmensgeschichte. Und jetzt verlässt auch noch Jack Ma den Verwaltungsrat.

          3 Min.

          Die Investitionen des Vision Fund der japanischen Softbank Group waren immer eine unsichere Wette auf die Zukunft. Die Corona-Pandemie aber hat die Risiken für die Anlagen in junge Technologie-Unternehmen wie den Fahrdienst Uber Technologies oder den Büroraumvermieter Wework drastisch erhöht. Solche Unternehmen setzen auf eine Wirtschaft des Teilens, die mit dem Abstandsgebot in Coronavirus-Zeiten schwer in Übereinstimmung zu bringen ist.

          Patrick Welter
          Korrespondent für Wirtschaft und Politik in Japan mit Sitz in Tokio.

          Die drastischen Aktienkursverluste an den Weltbörsen haben den Anlagen des Vision Fund, dessen 100 Milliarden Dollar weitgehend durch externe Investoren gespeist werden, schwer zugesetzt. Softbank bezifferte den Verlust des Fonds am Montag nach Wertberichtigungen mit 1,9 Billionen Yen (16,4 Milliarden Euro). Noch vor einem Jahr hatte der Vision Fund sich als der größte Gewinnbringer für Softbank erwiesen.

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