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Corona-Krise : Fast 20.000 BMW-Mitarbeiter in Kurzarbeit

  • Aktualisiert am

Die Firmenzentrale von BMW in München Bild: AFP

In den europäischen Werken des Autoherstellers sollen die Bänder noch bis zum 19. April stillstehen. Doch es gibt eine Ausnahme.

          1 Min.

          BMW hat für März knapp 20.000 Mitarbeiter für Kurzarbeit bei der Agentur für Arbeit angemeldet. Die meisten von ihnen seien in den Werken Dingolfing, München, Regensburg und Leipzig beschäftigt, teilte eine Sprecherin am Dienstag auf Nachfrage mit.

          Der Autohersteller hatte die Produktion in seinen europäischen Fabriken wegen der Corona-Krise bereits vor zwei Wochen gestoppt. Die Bänder sollen zunächst bis zum 19. April stehen – danach soll die Fertigung nach derzeitiger Planung wieder anlaufen, wie eine BMW-Sprecherin sagte.

          Eine Ausnahme ist das Motorenwerk im österreichischen Steyr, das auch nach China liefert: In Steyr soll schon ab kommendem Montag wieder gearbeitet werden. Im SUV-Werk Spartanburg in Amerika steht die Produktion erst seit dieser Woche, sie soll schon sofort nach Ostern wieder anlaufen.

          Wegen der Corona-Krise ist die Nachfrage nach Autos deutlich zurückgegangen, viele Händler in Europa haben geschlossen. Auch viele Zulieferer lassen die Arbeit ruhen.

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