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F.A.Z. Exklusiv : Wie Dax-Konzerne gegen Corona impfen und testen

  • -Aktualisiert am

Eine Pharmazeutin Dr. Sung Min Pyo im nagelneuen Impfzentrum des Chemieunternehmens BASF in Ludwigshafen Bild: BASF

Fast alle Mitglieder der ersten Börsenliga stellen ihren Mitarbeitern kostenlose Tests zur Verfügung. BASF und die Allianz machen nun sogar mit betrieblichen Impfungen der eigenen Mitarbeiter Tempo, zeigt eine F.A.Z.-Umfrage unter den 30 Dax-Unternehmen.

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          In deutschen Konzernen laufen die Vorbereitungen für Impfungen der Mitarbeiter gegen das Coronavirus auf Hochtouren. Viele große Unternehmen können mit Hilfe ihrer Betriebsärzte die Impfkampagne von Bund und Ländern unterstützen, sobald genügend Impfstoff geliefert werden kann. Der Chemiekonzern BASF will sogar schon an diesem Mittwoch an seinem Standort Ludwigshafen erste Mitarbeiter impfen, wie die F.A.Z. durch eine Umfrage bei den 30 Dax-Unternehmen erfuhr. Auch der Versicherungsriese Allianz will demnach ab der zweiten Aprilhälfte eigene Impfstraßen an seinen größeren Betriebsstätten eröffnen, und das Chemie- und Pharmaunternehmen Bayer hofft, im zweiten Quartal starten zu können. Der Düsseldorfer Konsumgüterkonzern Henkel hat ebenfalls ein Impfzentrum bereitgestellt und kann über seine medizinischen Dienste allen Mitarbeitern ein Impfangebot machen, sobald Betriebsärzte in die staatliche Impfstrategie aufgenommen werden.

          Mark Fehr
          (mfe.), Wirtschaft

          Zudem stellen die Großunternehmen dem anwesenden Teil ihrer Mitarbeiter kostenlose Selbsttests zur Verfügung – sofern die Betroffenen sich nicht ins Homeoffice zurückziehen können. Recht unterschiedlich gehen die Arbeitgeber mit der Frage um, ob sie von Mitarbeitern und Kunden Informationen über deren Testergebnisse oder Impfstatus erheben wollen. Das ergibt eine aktuelle Umfrage durch die F.A.Z.-Redaktion bei den 30 Unternehmen, die dem Leitindex des deutschen Aktienmarkts angehören.

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