Wird Elon Musk zum Heilsbringer in der Corona-Pandemie?
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Was hat Elon Musk mit dem Tübinger Impfstoff-Spezialisten Curevac zu tun? Bild: AFP
In einem Tweet verkündet Elon Musk, Tesla baue „Mini-RNA-Fabriken“ für Curevac. Damit könnte das Unternehmen eine Schlüsselrolle bei der Herstellung des Corona-Impfstoffs einnehmen.
Was Elon Musk mit dem Tübinger Impfstoff-Spezialisten Curevac zu tun hat? Über Twitter hat der amerikanische Multi-Unternehmer das Geheimnis heute gelüftet, als er scheinbar zusammenhanglos über das große Potential von RNA, schrieb, einer Substanz für Erbinformationen. Durch RNA und DNA stelle sich die Heilung vieler Krankheiten als Software-Aufgabe dar, so Musk. Im nächsten Tweet wurde er konkreter: Tesla baue „Mini-RNA-Fabriken“ für Curevac und vielleicht auch für andere. Wird Elon Musk nun mittelbar zum Heilsbringer in der Corona-Pandemie?
Was ziemlich kurios wirkt, hat eine Sprecherin von Curevac am Donnerstag-
nachmittag gegenüber der F.A.Z. bestätigt: es gibt eine Zusammenarbeit mit Tesla. Man wolle über die Partnerschaft keine Details verraten, sagte die Sprecherin. Sie verwies aber auf die schon länger verkündete Entwicklung von sogenannten „RNA-Printern“ bei Curevac. Das sind Maschinen, die als mobile Produktionsstätte für Impfstoffen dort eingesetzt werden können, wo sie dringend nötig sind.
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