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Folge der Corona-Krise : Rolls-Royce baut mindestens 9000 Arbeitsplätze ab

  • Aktualisiert am

Ein Rolls-Royce-Triebwerk auf der Luftfahrtmesse in Singapur im Februar. Bild: Reuters

Die Luftfahrt leidet besonders stark unter den Folgen der Pandemie. Das wirkt sich auch auf die Hersteller wichtiger Bauteile aus.

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          Der britische Triebwerks-Hersteller Rolls-Royce plant, infolge der Coronavirus-Pandemie mindestens 9000 Arbeitsplätze abzubauen. „Diese Krise haben nicht wir verursacht. Aber wir müssen uns der Krise stellen“, sagte Konzernchef Warren East in London. In solchen beispiellosen Zeiten müssten schwere Entscheidungen getroffen werden.

          Der Konzern hat etwa 52.000 Mitarbeiter auf der ganzen Welt. Er baut vor allem Antriebe für Großraum-Flugzeuge, die auf Langstreckenverbindungen von Kontinent zu Kontinent zum Einsatz kommen.

          Viele Airline-Manager und die großen Flugzeughersteller Boeing und Airbus erwarten, dass sich das Geschäft mit Fernflügen als letztes von der Krise erholen wird. Auch sie haben ihre Produktionspläne infolge der Pandemie gekappt – und zwar besonders stark im Bereich der Großraum-Flieger, deren Antriebe oft von Rolls-Royce stammen. Eine Erholung des Passagierverkehrs dürfte mit Kurz- und Mittelstreckenflügen starten und sich über mehrere Jahre hinziehen, schätzen Fachleute.

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