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Bierkonsum und Pandemie : Brauereien im Abwärtssog

Blick in die Verladehalle von Veltins Bild: dpa

Schon seit Jahren sinkt der Bierkonsum. Wegen der Pandemie haben die deutschen Brauer im vergangenen Jahr nochmals zwei Millionen Hektoliter weniger gebraut. Veltins gelang dennoch überraschend ein Rekordabsatz.

          2 Min.

          Kaum eine Branche wurde von der Pandemie härter getroffen als die Gastronomie. Die meisten Kneipen, Klubs und Restaurants blieben wochenlang geschlossen und weil in den Bierkellern das Mindesthaltbarkeitsdatum vieler Fässer ablief, musste viel Bier letztlich weggeschüttet werden. Je Kopf tranken die Deutschen nach einer ersten vorläufigen Schätzung im vergangenen Jahr nur noch 92,5 Liter Bier. Das sind nochmals zwei Liter weniger als im ohnehin schon sehr schwachen Pandemiejahr zuvor.

          Tillmann Neuscheler
          Redakteur in der Wirtschaft.

          In den für die deutsche Brauwirtschaft besten Jahren Anfang der 1980er waren es noch fast 150 Liter je Kopf. Insgesamt haben die deutschen Brauer seit Pandemiebeginn rund zwölf Millionen Hektoliter weniger Bier gebraut – das entspricht der Menge von 120 Millionen Bierkästen.

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