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Continental in Babenhausen : Eine Stadt in großer Sorge

Was hier in Zukunft passiert, ist noch nicht ausgemacht: Standort des Automobilzulieferers Continental in Babenhausen Bild: Marcus Kaufhold

Strukturprogramm für Continental: In der südhessischen Stadt Babenhausen will der Autozulieferer rund 2.000 Stellen streichen. Jetzt geht die Angst um – nicht nur unter den Mitarbeitern.

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          Rund um das Continental-Werk in Babenhausen herrscht reger Betrieb. Der Besucherparkplatz ist gut gefüllt, und vor der Schranke zum Werksgelände warten Lastwagen. Am Empfang gibt ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes routiniert freundlich Passierscheine aus. Die Schlange ist so lang, dass es einige Minuten dauert, bis alle Besucher bedient sind. Nichts deutet an diesem Februartag darauf hin, dass es hier bald ruhiger werden könnte.

          Martin Gropp
          Christian Müßgens

          Wirtschaftskorrespondent in Hamburg.

          Genau das aber könnte geschehen, wenn der Dax-Konzern Continental, mit Jahreserlösen von zuletzt gut 44 Milliarden Euro einer der umsatzstärksten Autozulieferer der Welt, seine Pläne für den Standort in der südhessischen Kleinstadt Babenhausen wahrmacht. Im September hatte das Unternehmen ein Sparprogramm angekündigt, welches das Wort „sparen“ bewusst ausspart. Der Konzern spricht lieber von einem „Strukturprogramm“. Es soll die Effizienz und die Produktivität erhöhen, und zwar „mittels Organisations- und Portfolioanpassungen“.

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