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Sparpläne : Commerzbank könnte Dividende streichen

  • Aktualisiert am

9.600 Vollzeitstellen sollen dank „Commerzbank 4.0“ bis zum Jahr 2020 gestrichen werden. Bild: Lukas Kreibig

Am Freitag will der Commerzbank-Chef seine Strategie für den Umbau des Instituts vorstellen. Die Sparpläne könnten auch zu Lasten der Anteilseigner gehen.

          Um ihre ehrgeizigen Sparpläne durchzusetzen, könnte die Commerzbank ihre gerade erst wieder aufgenommenen Dividendenzahlungen einstellen. Angesichts der Kosten für den Umbau der Bank plane der Vorstand, die Ausschüttung für das laufende Jahr zu streichen, berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Finanzkreise. Dabei hatte die Bank für 2015 erstmals seit der Finanzkrise 20 Cent pro Anteilsschein ausgeschüttet. Der Restrukturierungsaufwand wird auf eine Milliarde Euro geschätzt, der Umbau soll bis ins Jahr 2020 dauern. 9000 Stellen könnten wegfallen.

          Wie die F.A.Z. schon berichtete, könnte es sogar eine fünfstellige Zahl an Mitarbeitern treffen. Die neue Bank hätte dann noch die zwei Säulen Privatkunden-  und Firmenkundengeschäft. Die jetzige Trennung zwischen Firmenkunden- und Investmentgeschäft könnte wegfallen. Doch noch müssen die Pläne diese Woche vom Aufsichtsrat  abgesegnet werden. Der Vorstandschef Martin Zielke arbeitet seit seinem Amtsantritt im Mai an einer neuen Strategie für die Bank. Am Freitag will er sie öffentlich vorstellen.

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