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Coffee Fellows in Deutschland : Mehr Filialen als Starbucks

Selbst bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio war Coffee Fellows mit einem Stand im Deutschen Haus zugegen. Bild: Picture-Alliance

Von München aus hat Familie Tewes Coffee Fellows zur Nummer eins der deutschen Kaffeehausketten gemacht. Und die Unternehmer wollen weiter expandieren.

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          Kurz nachdem Kathrin und Stefan Tewes in die Selbständigkeit aufgebrochen sind, kommt es beinahe zu einer Mini-Ehekrise. Weil es an Personal fehlt, steht das Paar in den ersten Wochen nach der Eröffnung selbst hinter der Theke der ersten Filiale der heutigen Kaffeehauskette Coffee Fellows. Während Stefan Tewes die Kasse im Laden an der Leopoldstraße in München bedient, versorgt Kathrin Tewes die Kunden mit Heißgetränken und Bagels. Mit jedem neuen Kassenbon steigen seine Laune und ihr Stress. Während der Arbeit hätten die beiden noch die Contenance gewahrt, erinnern sich Kathrin und Stefan Tewes. Die Heimfahrt sei jedoch nicht gerade harmonisch verlaufen.

          Martin Gropp
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Fast 22 Jahre ist diese Anekdote aus der Gründungszeit von Coffee Fellows im Spätsommer 1999 her, groß geschadet hat sie nicht – weder der Ehe der beiden Geschäftsführer aus dem Hause Tewes noch dem Unternehmen. „Wenn Ehepartner zusammenarbeiten, ist es doch ganz normal, dass es auch mal knirscht“, sagt Stefan Tewes. „Es kann aber auch eine Ehe beleben, weil man immer ein gemeinsames Thema hat, das beide fasziniert.“

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