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Nummer zwei hinter Starbucks : Coca-Cola kauft britische Kaffeemarke Costa

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Costa Coffee ist die größte Kaffeehauskette in Großbritannien. Bild: AFP

Der Getränkeriese übernimmt für 5,1 Milliarden Dollar die größte britische Kaffeehauskette. Damit will Coca-Cola den Heißgetränke-Markt erschließen.

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          Der amerikanische Getränkeriese Coca-Cola drängt weiter in den Kaffeemarkt vor. Dafür kauft der Limonaden-Hersteller die britische Kaffeemarke Costa. Der Konzern zahlt dem bisherigen Eigentümer Whitbread für die Costa Limited 5,1 Milliarden Dollar (rund 4,4 Mrd. Euro), wie Coca-Cola am Freitag in Atlanta mitteilte.

          Zu Coca-Cola gehört schon die Kaffeemarke Georgia. Mit dem Zukauf sichert sich der Softdrink-Produzent nach eigenen Angaben nun eine breite Basis im Kaffeegeschäft in Europa, Asien, Pazifik, dem Nahen Osten und Afrika inklusive der Möglichkeit, weiter zu expandieren.

          Heißgetränke gehörten zu den wenigen Segmenten, in denen der Konzern noch keine "globale Marke" besitze, erklärte Coca-Cola-Chef James Quincey. Costa biete mit seiner "starken Plattform" nun einen Marktzugang. Zur Marke Costa gehört auch die gleichnamige Kaffeehauskette mit knapp 4000 Filialen.

          Costa ist die größte Kaffeehauskette im Vereinigten Königreich und nach Starbucks die Nummer zwei weltweit. Der bisherige Eigentümer Whitbread hatte die Kaffeehauskette 1995 für 19 Millionen Pfund übernommen. Nach der Bekanntgabe der Übernahme stieg der Aktienkurs von Whitbread um mehr als 19 Prozent. Kürzlich erst kaufte Pepsi SodaStream, den Hersteller von Trinkwassersprudlern, für 3,2 Milliarden Dollar.

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