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FAZ Plus Artikel Kommentar zu CO2-Grenzwerten : Der Untergang der Autobranche?

Die Autoindustrie muss klimafreundlichere Autos auf die Straße bringen, hat die EU beschlossen. Bild: dpa

Ob Gurtpflicht oder CO2-Grenzwerte: Die Autoindustrie beschwört ihren Untergang – und hat doch immer gutes Geld verdient. Die neueste Gängelung ist trotzdem unnötig: Die Klimaziele sind teuer und ineffizient.

          Wenn es darum geht, den Weltuntergang oder doch zumindest den Untergang der eigenen Branche zu beschwören, macht der deutschen Autoindustrie so leicht niemand etwas vor. Das war so vor der Verabschiedung der Gurtpflicht 1976 („Sicherheit verkauft sich nicht“) und vor der Einführung des Drei-Wege-Katalysators Mitte der achtziger Jahre. Das war so vor der Verabschiedung der ersten CO2-Grenzwerte für Autos und wieder vor der am Montagabend von EU-Parlament und EU-Staaten vereinbarten Senkung der CO2-Grenzwerte um 37,5 Prozent bis 2030. Bisher hat die Autoindustrie überlebt – und obendrein meist gutes Geld verdient.

          Sozialdemokraten und Grüne haben daraus offenbar geschlossen, die Branche könne nicht genug gegängelt werden, und Einsparziele von bis zu 70 Prozent gefordert. Umweltministerin Svenja Schulze stieß in das gleiche Horn. Aber nur weil jemand schnell und viel jammert, muss er nicht umso stärker unter Druck gesetzt werden.

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          Hendrik Kafsack

          Wirtschaftskorrespondent in Brüssel.

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