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Interview mit Bosch-Erbe : „Wir brauchen kein Vetorecht“

Will keine Sonntagsreden zum Klima hören: Christof Bosch Bild: Verena Müller

Die Verbindung der Familie Bosch zum Management ist eng, und die Meinung über die Mission des Industriekonzerns ist klar. Welche das exakt ist, erklärt Christof Bosch im Gespräch.

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          Scheibenwischer, Waschmaschine, Akkuschrauber – von solchen Teilen kennt man Bosch rund um die Welt. Aber die Familie Bosch kennt man praktisch gar nicht. Was ist Ihre Rolle?

          Susanne Preuß

          Wirtschaftskorrespondentin in Stuttgart.

          Als Sprecher der Familie habe ich mehrere Mandate. Ich bin Vorsitzender des Kuratoriums der Robert-Bosch-Stiftung, die 92 Prozent der Anteile an Bosch hält. Ich bin einer der zehn Gesellschafter der Robert Bosch Industrietreuhand KG. Und ich bin Mitglied des Aufsichtsrats der Robert Bosch GmbH. Wir wollen die Verbindung zwischen Familie und Unternehmen eng halten. Das alles beruht auf teilweise schriftlich gefassten Traditionen. Ich hoffe sehr auf Kontinuität, dass beispielsweise auch in der nächsten Generation wieder ein Mitglied der Familie in der Industrietreuhand tätig sein wird. Es gibt heute über 20 Familiengesellschafter aus drei Generationen.

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