https://www.faz.net/-gqe-96y26

Traditionsunternehmen : Chinesen kaufen Schweizer Luxusfirma Bally

  • Aktualisiert am

Männerschuhe von Bally und anderen Luxus-Marken Bild: Picture-Alliance

Die Milliardärsfamilie Reimann verkauft die Schuh- und Ledermarke Bally an einen chinesischen Hersteller. Erst kürzlich kauften sie eine andere Firma.

          Der Schweizer Luxusschuhhersteller Bally wechselt erneut den Besitzer. Die JAB Holding der deutschen Milliardärsfamilie Reimann verkauft einen Mehrheitsanteil an der 1851 gegründeten Firma an den chinesischen Textilhersteller Shandong Ruyi Investment Holding, wie JAB am Freitag mitteilte. JAB behalte einen Minderheitsanteil.

          Zudem beteilige sich das Management an Bally, die vor dem ersten Weltkrieg einer von Europas größten Schuhherstellern war und inzwischen auch Leder-Accessoires und Mode verkauft. Der Hauptsitz und die wichtigste Produktionsstätte bleibe in der Schweiz. Finanzielle Einzelheiten der von der Investmentbank JP Morgan organisierten Transaktion wurden nicht offen gelegt. JAB hatte Bally 2008 vom Finanzinvestor TPG übernommen.

          Ende Januar hatte der zum Reimann-Imperium gehörende Kaffeekapsel-Produzent Keurig Green Mountain in einem mehr als 21 Milliarden Dollar schweren Geschäft den amerikanischen Limonadenhersteller Dr Pepper Snapple akquiriert.

          Weitere Themen

          99 Prozent 4G-Netzabdeckung im nächsten Jahr Video-Seite öffnen

          Merkels Versprechen : 99 Prozent 4G-Netzabdeckung im nächsten Jahr

          Die Kanzlerin sagt, das Tempo bei der Digitalisierung in Deutschland müsse sich erhöhen. Wie man zu 100 Prozent 4G-Abdeckung komme und parallel mit dem 5G-Ausbau beginnen könne, werde in der Kommission gleichwertige Lebensverhältnisse besprochen.

          Topmeldungen

          Der Innenraum der Ditib-Merkez-Moschee in Duisburg

          Konflikt mit Verbänden : Islamunterricht am Limit

          Was darf im Religionsunterricht an Schulen über Schwule und Lesben gesagt werden? Und steht die Antwort darauf wirklich im Koran? Die Bundesländer stecken in der Klemme. Irgendwie müssen sie den Islam integrieren – das gestaltet sich allerdings zunehmend schwieriger.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.