https://www.faz.net/-gqe-ow25

Chemie / Pharma : BASF besser als erwartet

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ.NET

Der Chemiekonzern rechnet 2004 mit einem leicht höheren Umsatz und mit einer Verbesserung des Ergebnisses. Der Geschäftsverlauf der ersten drei Monate gebe Anlaß zu Zuversicht, so BASF.

          1 Min.

          Der Chemiekonzern BASF hat im ersten Jahresviertel 2004 angesichts eines starken Chemikalien- und Pflanzenschutzgeschäfts operativ mehr verdient als vor Jahresfrist. Mit seinen Zahlen übertraf BASF die Schätzungen der Analysten.

          Das Betriebsergebnis vor Sondereinflüssen - wie etwa Restrukturierungen - habe im ersten Quartal auf 1,138 Milliarden Euro zugenommen nach 944 Millionen Euro ein Jahr zuvor, teilte BASF vor seiner Hauptversammlung am Donnerstag in Mannheim mit. Analysten hatten nach einer Umfrage von Reuters im Schnitt mit 960 Millionen Euro gerechnet. Der Umsatz legte um 2,5 Prozent auf 9,051 Milliarden Euro zu.

          Verbesserte Auftragslage erwartet

          Ausblickend bekräftigte der Ludwigshafener Konzern, im Gesamtjahr 2004 bei leicht zunehmendem Umsatz ein höheres Betriebsergebnis vor Sondereinflüssen zu erwarten. Angetrieben durch die dynamisch wachsenden Volkswirtschaften in Fernost, vor allem in China, und durch ein solides Wachstum in Nordamerika komme es erstmals seit Jahren zu einem synchronen Wachstum der Weltwirtschaft, erläuterte das Unternehmen. Das schlage sich auch in den Auftragsbüchern nieder. Leider bilde Europa und insbesondere Deutschland dabei das Schlußlicht, betonte der Chemiekonzern.

          Anhaltend hohe und volatile Rohstoffpreise sowie der eher schwache Dollar wirkten sich belastend auf die Geschäftstätigkeit aus.

          Die Chemie gilt als frühzyklische Industrie. Veränderungen des Konjunkturumfelds spürt sie in der Regel als eine der ersten Branchen, da sie praktisch sämtliche Wirtschaftszweige mit ihren Produkten beliefert.

          Weitere Themen

          Boeing bringt Produktionsstopp ins Gespräch Video-Seite öffnen

          Unglücksmaschine : Boeing bringt Produktionsstopp ins Gespräch

          Das Startverbot für die Unglücksmaschine 737 Max hat den US-Flugzeugbauer drastische Reaktionen in Erwägung ziehen lassen. Der US-Flugzeugbauer könnte die Produktion der 737 drosseln oder vorübergehend einstellen.

          Topmeldungen

          Mehr Zukunft wagen: Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans am Freitag nach ihren Bewerbungsreden beim SPD-Parteitag

          SPD-Parteitag : „Klarer Kurs und klare Sprache“

          Sie hätten keine Angst, betonen Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans in ihren Bewerbungsreden als SPD-Vorsitzende – und attackieren die Union scharf. Mit dem Ende der großen Koalition drohen sie aber nur indirekt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.