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Firmenkauf in der Schweiz : Riesenübernahme aus China hat geklappt

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Die Hoffnung der Chinesen hinter dem Kauf von Syngenta ist eine produktivere Landwirtschaft. Bild: ZB

Ein chinesischer Staatskonzern wollte für 43 Milliarden Dollar ein Schweizer Traditionsunternehmen kaufen. Nach mehr als einem Jahr ist er damit nun offenbar am Ziel angelangt.

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          Die größte Übernahme eines chinesischen Unternehmens im Ausland hat nach etwas mehr als einem Jahr offenbar geklappt. Dem Staatskonzern Chemchina sind bis zum Ablauf der Andienungsfrist ungefähr 80 Prozent der Syngenta-Aktien angeboten worden. Damit ist die Mindest-Andienungsquote von 67 Prozent erreicht, an die das Übernahmeangebot unter anderem geknüpft war, teilten die beiden Unternehmen an diesem Freitag mit.

          Chemchina hatte die 43 Milliarden Dollar schwere Offerte für den Pflanzenschutz- und Saatgut-Produzenten aus Basel im Februar des vergangenen Jahres angekündigt. Ursprünglich wollten die beiden Unternehmen das Vorhaben bereits Ende 2016 in trockenen Tüchern haben. Die Transaktion zog sich dann allerdings hin, vor allem weil Wettbewerbsbehörden Bedenken angemeldet hatten.

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