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Deutscher Maschinenbauer : China kauft Krauss Maffei

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In der Kunststoff-Maschinen-Produktion von Krauss Maffei in München. Bild: Krauss Maffei

Nach vielen Eigentümer-Wechseln geht ein beinahe 200 Jahre altes deutsches Traditionsunternehmen in chinesische Hände. Für rund 1 Milliarde Euro.

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          Der Spezialmaschinenbauer Krauss Maffei wird für 925 Millionen Euro an die staatliche chinesische National Chemical Corporation (ChemChina) verkauft. Das teilte der Finanzinvestor Onex als Eigentümer des Münchener Unternehmens in der Nacht zum Montag mit.

          Onex hatte im Jahr 2011 für den Hersteller von Spritzgießmaschinen zur Kunststoff-Produktion 568 Millionen Euro gezahlt. Schon damals hatte ChemChina Interesse gezeigt. Auf Sicht von zwölf Monaten kam Krauss Maffei nach Angaben von Onex zuletzt auf einen operativen Gewinn (Ebitda) von 140 Millionen Euro. Mit 925 Millionen Euro würde der deutsche Traditions-Konzern gemessen am Ebitda in etwa so hoch bewertet wie börsennotierte Konkurrenten.

          Krauss Maffei hat eine bewegte Geschichte. 1839 als Hersteller von Lokomotiven gegründet („Eisenwerk Hirschau“), baute das Unternehmen ab den dreißiger Jahren auch Panzer. Die Rüstungssparte ist inzwischen in Krauss-Maffei Wegmann (KMW) aufgegangen.

          Von 1989 an gehörte der Maschinenbauer zu Mannesmann, nach deren Aufspaltung zunächst zu Siemens. Im Jahr 2002 stieg der Finanzinvestor KKR ein, der später an den Rivalen Madison verkaufte.

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