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Chef der Salzgitter AG : „Klimaschutz ist nicht nur eine Sache der Industrie“

Ein Mitarbeiter der Salzgitter AG im Stahlwerk des Konzerns in Salzgitter. Bild: AP

Heinz Jörg Fuhrmann ist Vorstandschef der Salzgitter AG und hält die derzeitige Stahl- und Autokrise für ernst aber nicht dramatisch. Im Interview spricht er über Drohungen von Klimaaktivisten, Pflichten der Politik – und Bigotterie im Bildungsbürgertum.

          6 Min.

          Herr Fuhrmann, Ihr Wettbewerber Thyssen-Krupp leidet unter der Stahl- und Autokrise. Wie steht die Salzgitter AG aktuell da?

          Carsten Germis

          Wirtschaftskorrespondent in Hamburg.

          Wir stehen gut da, sind finanziell und bilanziell solide sowie technologisch gut aufgestellt. Die in den vergangenen zwanzig Jahren schrittweise realisierte Diversifikation unserer Aktivitäten trägt Früchte. Seit unserem Börsengang 1998 haben wir das Eigenkapital verfünffacht – und das aus eigener Kraft, ohne Kapitalerhöhungen von außen, den Umsatz verdreifacht und die Mitarbeiterzahl verdoppelt. Aktuell durchfliegen wir eine Schlechtwetterfront; da helfen auch die relativ hohen Gewinne von 2017 und 2018 wenig. Die augenblickliche Situation ist ernst, aber man hat schon Schlimmeres gesehen und durchgestanden.

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