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Verlust steigt, Umsatz sinkt : Media-Markt-Saturn-Konzern kommt nicht voran

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„Jetzt kaufen, jetzt zugreifen“ – das machen die Kunden immer lieber bei der Online-Konkurrenz von Media-Markt und Saturn. Bild: dpa

45 Millionen Euro Verlust machte Ceconomy im dritten Quartal. Der neue Konzernchef will mit einem Sparprogramm gegensteuern, 600 Stellen sollen wegfallen. Schuld an der Misere ist auch die starke Konkurrenz aus dem Internet.

          Der Media-Markt-Saturn-Konzern Ceconomy tritt auch unter dem neuen Chef Jörn Werner auf der Stelle. Der Umsatz sank im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 leicht auf 4,565 (Vorjahr: 4,586) Milliarden Euro, teilte die Elektronikhandels-Holding am Dienstag mit. Der bereinigte operative Verlust (bereinigtes Ebit) stieg von 30 auf 45 Millionen Euro und das laufende Sparprogramm sorgte für Kosten in einer Höhe von 80 Millionen Euro. Allerdings bestätigten die Düsseldorfer ihre Jahresprognose die Düsseldorfer und erwarten weiter ein leichtes Umsatzwachstum bei einem leichten Rückgang des operativen Ertrags.

          Der Nettoverlust ging aufgrund des Verkaufs der verbliebenen Anteile am Handelskonzern Metro im dritten Quartal allerdings zurück. In den drei Monaten bis Ende Juni sank der Fehlbetrag von 104 Millionen auf 48 Millionen Euro. Im Vorjahr hatten hohe Abschreibungen auf die Metro-Beteiligung noch zusätzlich belastet.

          Der seit März amtierende Konzernchef Werner bemüht sich deshalb, die Kosten zu reduzieren. Etwa 600 Stellen in der Verwaltung sollen wegfallen. Ab dem Geschäftsjahr 2020/21 sollen 110 bis 130 Millionen Euro gespart werden. Ceconomy leidet unter hausgemachten Problemen sowie der erbitterten Konkurrenz von Online-Händlern wie Amazon.

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