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Kandidatensuche der CDU : Merz gibt weiteres Unternehmensmandat auf

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Friedrich Merz hat sich in den vergangenen Jahren in mehreren Aufsichtsgremien engagiert. Bild: Andreas Pein

Nach dem Aufsichtsratssitz bei Blackrock gibt Friedrich Merz im April auch sein Amt als Verwaltungsrat der Stadler Rail auf. Das ermöglicht dem möglichen Kandidaten für den CDU-Vorsitz, sich stärker auf politische Aufgaben zu konzentrieren.

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          Nach seinem angekündigten Rückzug als Aufsichtsratsvorsitzender des amerikanischen Finanzkonzerns Blackrock in Deutschland gibt Friedrich Merz ein weiteres Unternehmensmandat auf. Die Verpflichtung von Merz im Verwaltungsrat der schweizerischen Stadler Rail AG laufe im April turnusgemäß nach fünf Jahren aus, bestätigte ein Sprecher des ehemaligen Unionsfraktionschefs im Bundestag am Donnerstag.

          „Über die Nachfolge entscheidet der Verwaltungsrat nächste Woche“, sagte er auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. Merz' Aufsichts- und Verwaltungsratsmandate beim Papierhersteller Wepa, dem Flughafen Köln/Bonn und der Bank HSBC Trinkaus & Burkhardt liefen weiter. Zuvor hatte die „Wirtschaftswoche“ berichtet.

          Merz wird neben NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, Gesundheitsminister Jens Spahn und dem Außenpolitiker Norbert Röttgen als Anwärter für den CDU-Parteivorsitz oder die Kanzlerkandidatur gehandelt. Politische Ämter bekleidet er derzeit nicht. Er ist aber einer von zwei Stellvertretern der Piepenbrock-Gesellschafterin Astrid Hamker im Präsidium des Wirtschaftsrats der CDU, eines unternehmerischen Berufsverbands mit 12.000 Mitgliedern.

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