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Carrera stellt das Kamera-Auto : Mit der Video-Brille auf der Überholspur

„Wenn ich mit der Videobrille ein Rennen fahre, muss ich mich hinsetzen“, sagte Stadlbauer zum Kamera-Auto. Bild: Wolfgang Eilmes

Schon im vergangenen Jahr stellte Carrera den Kamera-Wagen auf der Nürnberger Spielwarenmesse vor. Bis heute ist nicht ein Exemplar ausgeliefert worden – nun soll es im zweiten Quartal losgehen.

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          Was Andreas Stadlbauer über schnelle Autos erzählt, passt nicht zur Debatte über Tempolimits auf Autobahnen. Dabei gilt in der Heimat des Chefs des Autorennbahnherstellers Carrera, in Österreich, längst eine Obergrenze von 130 Stundenkilometern. Auf zwei Abschnitten ist die zwar testweise auf 140 angehoben. Doch Stadlbauer spricht lieber darüber, wie sich ein viel höheres Tempo anfühlt – nämlich wenn die Fahrerperspektive eines Carrera-Autos von der Miniaturrennbahn auf eine Videobrille übertragen wird.

          Timo Kotowski

          Redakteur in der Wirtschaft.

          „Das sind erlebte 650 Stundenkilometer“, rechnet er vor, wie schnell die kleinen Wagen übertragen auf Originalgröße der Vorbilder sind. „Wenn ich mit der Videobrille ein Rennen fahre, muss ich mich hinsetzen“, gesteht Stadlbauer. Es ist eine Neuerung für treue Anhänger. „Die Idee war nicht von uns. Wir hatten sehr viele Fragen von Kunden bekommen, wie sie eine Kamera auf einem Carrera-Wagen montieren können“, berichtet er. Denn die wollen Fahrten durch ihre selbst ersonnenen Rennparcours auf Portalen wie Youtube zeigen. Für Carrera ist das nebenbei eine willkommene Gratiswerbung.

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