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Drohende Kostenexplosion : Australiens Regierung gerät wegen Frankreichs U-Booten unter Druck

Die Collins-Klasse, die einzig derzeit im Einsatz befindliche U-Boot-Flotte Australiens, könnte noch lange im Dienst bleiben. Bild: AFP

Kritiker warnen vor hohen Betriebskosten der Boote. Zugleich flammt die Debatte über einen nuklearen Antrieb wieder auf.

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          In Australien wird die Debatte über den Kauf von Unterseebooten lauter. Der deutsche Stahl- und Industriekonzern Thyssen-Krupp hatte sich um den Auftrag beworben, der zunächst mit 50 Milliarden Australischen Dollar (31,5 Milliarden Euro) bewertet worden war, scheiterte am Ende aber. Inzwischen gesteht das Verteidigungsministerium in Canberra ein, dass die gewählten französischen Boote der Naval Group das Land rund 225 Milliarden Australische Dollar über die Lebenszeit kosteten.

          Christoph Hein
          Wirtschaftskorrespondent für Südasien/Pazifik mit Sitz in Singapur.

          Zugleich heißt es in Militärkreisen, dass am Ende eben doch eine nukleare Lösung angestrebt sei – wäre dies während der Ausschreibung genannt worden, hätten Thyssen-Krupp und die konkurrierenden Japaner ihre Bewerbungen sofort zurückgezogen. Nur die Franzosen boten nukleare Boote an. „Wir fühlten uns getäuscht“, hieß es schon damals bei Thyssen-Krupp.

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