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Bundeswehr-Transporter A400M : Die Bordtoilette ist undicht

  • Aktualisiert am

Bundeswehr-Bericht zum A400M: „Die derzeitige geometrische Beschaffenheit der Toilette verursacht bei der Benutzung Hygiene-Komplikationen.“ Bild: dpa

Ärger mit dem stillen Örtchen: Neben zahlreichen anderen Schwierigkeiten gibt es beim A400M einem Bundeswehr-Bericht zufolge nun auch Probleme mit der „geometrischen Beschaffenheit der Bord-Toilette“. Es komme zu „Hygiene-Komplikationen“.

          Die Pannen-Serie beim neuen Militärtransportflieger A400M der Bundeswehr reißt nicht ab. Nach Informationen der „Bild am Sonntag“ gibt es sogar Probleme mit der Bordtoilette. In einem internen Pannenbericht der Bundeswehr heiße es: „Die derzeitige geometrische Beschaffenheit der Toilette verursacht bei der Benutzung Hygiene-Komplikationen.“ Die Komplikationen traten bei Flugmanövern auf, weil der Fäkalientank offenbar nicht ganz dicht ist.

          Für Ärger sorge auch, dass die Piloten in dem Hightech-Flieger immer einen Schraubenzieher dabei haben müssten. Denn im Cockpit lasse sich der Deckel für das System mit den digitalen Karten nur per Hand aufschrauben. „Die Cockpit-Besatzung kann sich den Zugang nur mit zusätzlichem Werkzeug und Zeitaufwand verschaffen“, stehe in dem Bericht.

          Grünen-Verteidigungsexperte Tobias Lindner fordert vom Hersteller Airbus Schadensersatz. Er sagte der „Bild am Sonntag“: „Es kann nicht sein, dass für solche Leistungen am Ende noch Steuergelder unnötig ausgegeben werden.“

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