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Bundeswehr-Reservisten : Zwischen Schreibtisch und Schützengraben

Reservisten mit Ausbilder auf dem Truppenübungsplatz Hammelburg in Bayern Bild: dpa

Auch Unternehmer und Manager stehen als Reservesoldaten für den Ernstfall bereit. Was treibt sie an – und wie lässt sich das Militärische mit dem Job vereinbaren? Die F.A.Z. hat sich bei Reservisten aus der Wirtschaft umgehört.

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          Die Bundeswehr bildet Reservisten nicht zum Spaß aus. Denn die Reserve soll die Truppe schnell verstärken, wenn das Land gegen einen großen Angriff verteidigt werden müsste. Ein solches Szenario galt in den Jahrzehnten nach dem Ende des Kalten Krieges und dem Mauerfall als sehr unwahrscheinlich. Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine im Februar ist diese Gefahr jedoch plötzlich wieder auf die Agenda gerückt.

          Mark Fehr
          Redakteur in der Wirtschaft.
          Ulrich Friese
          Redakteur in der Wirtschaft.
          Philipp Krohn
          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Menschen und Wirtschaft“.
          Niklas Záboji
          Wirtschaftskorrespondent in Paris

          Für Unternehmer oder Arbeitnehmer geht die Rolle als Reservist mit gemischten Gefühlen einher. Einerseits zeigen sie mit dem Engagement in den Streitkräften Belastbarkeit und Führungsstärke, was unter Umständen auch der zivilen Karriere helfen kann. Andererseits steht die Zivilgesellschaft dem Militär häufig skeptisch gegenüber, was möglicherweise zum beruflichen Hindernis werden kann, falls man nicht gerade in der Rüstungsbranche arbeitet.

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