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F.A.S.-Gespräch mit Bayer-Chef : „Glyphosat ist sicher, effizient und kostengünstig“

Werner Baumann ist seit zwei Jahren Vorstandsvorsitzender von Bayer. Bild: dpa

12.000 Stellen fallen weg: Bayer-Chef Baumann erklärt im Interview mit der F.A.S., dass die Integration von Monsanto super läuft, wieso Glyphosat wichtig ist – und die Bayer-Aktie günstig.

          3 Min.

          Herr Baumann, Sie bauen 12.000 Stellen ab. Büßen die Bayer-Mitarbeiter jetzt für den Monsanto-Kauf?

          Sebastian Balzter

          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Georg Meck

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Nein. Abgesehen davon, dass ein Drittel des Stellenabbaus mit den ohnehin geplanten Synergien aus der Übernahme zusammenhängt, hat das eine mit dem anderen nichts zu tun.

          Mit Verlaub, das fällt schwer zu glauben: Bayer hat nach Monsanto-Klagen 40 Prozent des Börsenwertes verloren. Sie brauchen einen Befreiungsschlag.

          Halten wir zunächst mal fest: Der Konzern steht strategisch hervorragend da – gerade wegen der Akquisition von Monsanto. Die Integration, mit der wir vor vier Monaten begonnen haben, entwickelt sich ausgezeichnet, das akquirierte Geschäft läuft sehr gut, sogar noch besser als erwartet. Der Grund für die jetzt beschlossenen Maßnahmen ist dagegen, dass wir in einigen Unternehmensbereichen unseren eigenen Ansprüchen zuletzt nicht mehr ausreichend gerecht geworden sind.

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