https://www.faz.net/-gqe-8cait

Ölpreisverfall : BP will weltweit nochmals 4000 Stellen streichen

  • Aktualisiert am

BP-Ölplattform vor Norwegen in der Nordsee Bild: dpa

Der Verfall des Ölpreises setzt dem Ölkonzern BP stark zu. In der Förderung streicht das Unternehmen jetzt abermals Stellen. Auch auf den Bohrplattformen in der Nordsee.

          1 Min.

          Als Reaktion auf den drastischen Ölpreisverfall will der Ölkonzern BP in den kommenden zwei Jahren weltweit mindestens 4000 Stellen streichen. Bis Ende 2017 solle die Mitarbeiterzahl in den Bereichen Exploration und Produktion von derzeit 24.000 auf unter 20.000 schrumpfen, teilte das britische Unternehmen am Dienstag mit. Unter anderem sollten auf Plattformen in der Nordsee 600 Arbeitsplätze gestrichen werden.

          Bereits am Sonntag war bekannt geworden, dass BP in Deutschland mehrere hundert Stellen streicht; Medienberichten zufolge sind es 800 Jobs. BP mit der Tankstellenkette Aral und der Schmierstoffmarke Castrol beschäftigt rund 5500 Mitarbeiter in Deutschland, und zwar an den Standorten Hamburg, Bochum, Gelsenkirchen, Lingen und Mönchengladbach.

          Der Ölpreis fällt bereits seit Mitte 2014; von damals rund 100 Dollar pro Barrel (159 Liter) rutschte er auf derzeit unter 31 Dollar. Allein in der vergangenen Woche war der Preis um zehn Prozent gesunken. Hintergrund ist ein Überangebot am Markt, gepaart mit einer verhaltenen Nachfrage. Hinzu kommen derzeit Sorgen um die Konjunktur in China, dem größten Ölverbraucher der Welt.

          Weitere Themen

          DoorDash investiert in Flink

          Lebensmittel-Lieferdienst : DoorDash investiert in Flink

          In 37 deutschen Städten ist Flink mittlerweile aktiv. Jetzt steigt der amerikanische Konzern DoorDasg ein. Konkurrent Gorillas will sich derweil ebenfalls frisches Geld besorgen.

          Topmeldungen

          Protest gegen die PiS vor dem Verfassungsgericht in Warschau am 31. August

          Polen und die EU : Die wachsende Gefahr des Polexits

          Die nationalkonservative PiS-Regierung will Polen wohl nicht aus der EU führen. Aber sie nimmt das Risiko mutwillig in Kauf, weil sie ihre Macht über das Wohl des Landes stellt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.