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Ölkonzern : BP kassiert 5,6 Milliarden Dollar für Alaska-Geschäft

  • Aktualisiert am

Die Trans-Alaska-Pipeline schlängelt sich durch die Landschaft Alaskas. Bild: dpa

Der britische Ölkonzern will seine Bilanz aufpolieren und hat deshalb sein gesamtes Geschäft in dem amerikanischen Bundesstaat Alaska an einen Konkurrenten verkauft.

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          Der britische Ölriese BP veräußert sein gesamtes Geschäft im amerikanischen Bundesstaat Alaska für 5,6 Milliarden Dollar (5,1 Mrd Euro) an den dortigen Wettbewerber Hilcorp. BP begründete den Verkauf in einer Mitteilung vom Dienstag unter anderem mit dem Ziel, innerhalb von zwei Jahren Konzernteile im Wert von zehn Milliarden Dollar abzugeben, um die Bilanz zu stärken.

          Mit dem großen Ölfeld Prudhoe Bay und der Trans Alaska Pipeline ist der amerikanische Bundesstaat im hohen Norden des Landes für die Förderindustrie von großer Bedeutung.

          Alaska sei deutlich mehr als ein halbes Jahrhundert lang wichtig für BPs Wachstum und Erfolg gewesen, verkündete Konzernchef Bob Dudley. Doch BP wolle sich jetzt neu aufstellen – und mittlerweile gebe es sowohl in den Vereinigten Staaten als auch weltweit andere Gelegenheiten für das Unternehmen. „Wir bauen BP ständig um“, erklärte Dudley.

          Der britische Branchen-Gigant beschäftigte in Alaska zuletzt nach eigenen Angaben rund 1600 Mitarbeiter. Über deren Zukunft solle so schnell wie möglich Klarheit geschaffen werden, verspricht der Konzern.

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