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Gute Bilanz : BVB macht mehr als 400 Millionen Euro Umsatz

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Hans-Joachim Watzke heute auf der Pressekonferenz in Dortmund Bild: AP

Trotz geringerer Transfererlöse hat der Fußballklub eines der erfolgreichsten Geschäftsjahre überhaupt hingelegt. Das zahlt sich auch für die Aktionäre aus.

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          Fußball-Pokalsieger Borussia Dortmund hat im vergangenen Geschäftsjahr laut vorläufigen Zahlen einen Umsatzrekord erzielt und dabei erstmals die 400-Millionen-Euro-Marke übertroffen. Wie der achtmalige deutsche Meister am Freitag in einer Börsenmitteilung bekannt gab, erhöhte sich der Umsatz im Zeitraum zwischen dem 1. Juli 2016 und dem 30. Juni 2017 um 29,4 Millionen oder 7,82 Prozent auf 405,7 Millionen Euro.

          Das Konzernergebnis nach Steuern betrug 8,2 Millionen Euro (Vorjahr 29,4 Millionen). Der Umsatz-Rekord gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr 2015/16 wurde laut BVB trotz um 17,7 Millionen Euro geringerer Transfererlöse erzielt. Die Aktionäre des einzigen börsennotierten deutschen Fußball-Klubs erhalten wie im Vorjahr eine Dividende von sechs Cent pro Anteilsschein.

          „Wir haben unsere Umsatzschallmauer durchbrochen. Das hatten wir eigentlich erst für 2019 geplant“, sagte Hans-Joachim Watzke auf der Bilanz-Pressekonferenz im Signal-Iduna-Park. Der BVB-Boss stellte heraus: „Von 2011 bis 2017 haben wir insgesamt einen Gewinn nach Steuern in Höhe von 134 Millionen Euro erzielt und stellen damit eines der gewinnträchtigsten Unternehmen in Europa dar.“

          Den Wert von Borussia Dortmund taxierte Watzke „jenseits von einer Milliarde Euro“. Der Kurs der Aktie war am Freitag vor der Mitteilung über einen möglichen Wechsel von Flügelstürmer Ousmane Dembélé zum FC Barcelona volatil.

          Nachdem Watzke den Transfer als „noch nicht perfekt“ bezeichnet hatte, lag der Wert des Papiers relativ konstant um die 7,40 Euro. Dies war nahe am Schlusskurs des Vortages (7,35). Die Marktkapitalisierung der BVB-Aktie betrug zu diesem Zeitpunkt gut 681 Millionen Euro.

          BORUSSIA DORTMUND

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