https://www.faz.net/-gqe-a8avz

Vendée Globe-Segler Herrmann : Seebär und Unternehmer

Boris Herrmann nach der Ankunft bei der neunten Auflage der Vendée Globe Weltumsegelung 2020/2021 in Les Sables d'Olonne Bild: dpa

Der Segler Boris Herrmann hat die Weltmeere gemeistert. Jetzt ist er als Chef eines kleinen Unternehmens gefragt. Geschäftsziel: eine neue Weltumseglung finanzieren.

          4 Min.

          Nach der Weltumseglung ist vor der Weltumseglung. In der vergangenen Woche hat der Skipper Boris Herrmann die Regatta Vendée Globe auf einem guten fünften Platz beendet und dabei während seines Törns in 80 Tagen viele Deutsche in seinen Bann geschlagen. Doch jetzt blickt er schon wieder nach vorne – nicht zuletzt in seiner Rolle als Unternehmer, die er voll annimmt. Denn Herrmann steht an der Spitze eines Kleinbetriebs mit acht Vollzeitkräften, der nun seine Zukunft sichern muss.

          Christian Schubert
          Wirtschaftskorrespondent für Italien und Griechenland.

          Eine neue Teilnahme an der Vendée Globe Ende 2024, Anfang 2025 ist sein Ziel, sagt er der F.A.Z., und damit auch die Teilnahme an mehr als zehn weiteren kürzeren Regatten, die zum Rennzirkus der „Imoca-60-Fuß“-Bootsklasse gehören. „Wie finanzieren wir die nächsten vier Jahre, wie finden wir Partner, wie können wir unser Schiff versichern? Probleme, die ein normales Unternehmen hat, haben wir auch“, berichtet er.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Umrüsten: Auch Berlin-Schöneberg braucht bald mehr Wärmepumpen.

          Quasi-Pflicht : Der teure Wärmepumpen-Hype

          Mit den neuen Heizungen soll alles besser werden – effizienter und grüner in jedem Fall. Doch viele Gebäude sind dafür überhaupt nicht geeignet. Was die Kosten des Heizens betrifft, warnen Fachleute vor einer bösen Überraschung.
          Viele Menschen fühlen sich isoliert und einsam. Die Pandemie schränkt das Leben zu stark ein.

          Allensbach-Umfrage zu Corona : Das Gefühl, in einer Endlosschleife festzuhängen

          Eine Mehrheit in Deutschland meint, Corona habe die Gesellschaft zum Schlechteren verändert. Lediglich jeder Vierte geht davon aus, dass sich 2022 das Leben wieder normalisiert. Der Anteil derjenigen, die bereit wären, gegen die Corona-Maßnahmen zu protestieren, wächst.