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AB Inbev Asia : Börsenpläne des weltgrößten Bierbrauers wackeln

Biere und Getränke, die zum Portfolio der Marke Budweiser gehören, die wiederum zu AB Inbev gehört. Bild: Reuters

Eigentlich sollte die Asiensparte des weltgrößten Bierbrauers AB Inbev im Juli an die Börse gehen. Doch die Aktiennachfrage ist mau. Droht der Börsengang nun zu kippen?

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          Es sollte der größte Börsengang des Jahres werden, doch der weltgrößte Bierbrauer AB Inbev stößt beim geplanten Börsenstart seiner Asien-Sparte Insidern zufolge offenbar auf eine maue Nachfrage. Das berichtet zumindest die Nachrichtenagentur Bloomberg. Demnach haben die beteiligten Banken Schwierigkeiten, innerhalb der angestrebten Preisspanne von 40 bis 47 Hongkong-Dollar je Aktie – das entspricht 4,54 bis 5,33 Euro – ausreichend Interessenten zu finden.

          Tillmann Neuscheler

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Das Management denke jetzt darüber nach, den Börsengang zu verschieben, schreibt die Nachrichtenagentur und beruft sich dabei auf mit der Sache vertraute Personen. Laut Bloomberg war das Börsendebüt in Hongkong ursprünglich für den 19. Juli geplant. AB Inbev selbst hatte den Termin allerdings nie offiziell bestätigt, auch die Preisspanne hat der Braukonzern bislang nie offiziell an die Öffentlichkeit getragen.

          Anfang Mai hatte der Braukonzern, zu dem Biermarken wie Budweiser, Beck’s und Franziskaner gehören, lediglich bestätigt, dass über einen Börsengang des Asiengeschäfts nachgedacht wird. Man werde eventuell einen Minderheitsanteil des Asien-Geschäfts per Börsengang in Hongkong verkaufen, hieß es damals.

          Noch vor wenigen Tagen hieß es in Finanzkreisen, die Asiensparte von AB Inbev könnte mit insgesamt fast 64 Milliarden Dollar bewertet werden, der Teilverkauf eines Minderheitsanteils könnte AB Inbev demzufolge bis zu 9,8 Milliarden Dollar einbringen. Das wäre der bislang größte Börsengang des Jahres – noch vor dem Fahrdienstvermittler Uber, dessen Gang an die Börse im Mai rund 8,1 Milliarden Dollar einbrachte.

          AB Inbev könnte das Geld aus dem Börsengang gut gebrauchen, denn seit der Großübernahme des früheren Hauptkonkurrenten SAB Miller vor drei Jahren für mehr als 100 Milliarden Dollar sitzt das Unternehmen auf einem hohen Schuldenberg. Der Aktienkurs des Konzerns verlor am Freitagvormittag rund 2 Prozent. 

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