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Guter Jahresauftakt : Börse bestraft die Deutsche Bank

Nicht des Anlegers Liebling: Die Deutsche-Bank-Zentrale in Frankfurt spiegelt sich in einer Pfütze. Bild: Lucas Bäuml

Trotz guter Zahlen bricht der Aktienkurs ein. Dagegen kann die Commerzbank den Markt überzeugen.

          3 Min.

          Die beiden deutschen Großbanken, Deutsche Bank und Commerzbank, haben in den ersten drei Monaten trotz des Ukrainekriegs gute Ergebnisse erzielt. Der Deutschen Bank gelang trotz der Unsicherheiten ein Gewinnsprung im ersten Quartal. Sie verdiente nach Steuern und Zinsen auf Nachranganleihen 1,06 Milliarden Euro, 17 Prozent mehr als zwölf Monate zuvor. Analysten hatten im Schnitt nur rund 950 Millionen Euro erwartet.

          Markus Frühauf
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Trotzdem brach der Aktienkurs in der Spitze um 6,7 Prozent ein, weil Finanzvorstand James von Moltke nicht ausschloss, dass die Kosten angesichts des Inflations- und Lohndrucks im Gesamtjahr unverändert bleiben könnten. Im vergangenen Jahr lagen die Kosten der Deutschen Bank bei 19,3 Milliarden Euro. Die Analysten waren im Mittel ihrer Prognosen bislang für 2022 von einem Rückgang auf 18,6 Milliarden Euro ausgegangen.

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