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BMW : BMW sieht keine allzu großen Kriegsfolgen

Ein Auto für die Zukunft: der BMW iX Flow auf der Messe CES Anfang des Jahres in Las Vegas Bild: Reuters

Es fehlen Halbleiter und Kabelbäume. Trotzdem rechnet der Münchner Autokonzern abermals mit mehr Gewinn.

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          Für Oliver Zipse ist die Sache klar. „Unsere Zukunft entscheidet sich durch Technologien“, sagt der Vorstandsvorsitzende des BMW-Konzerns in der Bilanzpressekonferenz. Neben ihm steht ein vollelektrischer Sportgeländewagen, der in Sekundenschnelle die Farbe ändern kann. Schon im Januar präsentierte der Münchner Autokonzern den Chamäleon-SUV iX Flow auf der Technikmesse CES in Las Vegas. Was nach Spielerei aussieht, soll neben der Reichweite auch den Komfort erhöhen. „Kunden erwarten Tech-Magic-Produkte, die sie faszinieren“, glaubt Zipse die Verbraucherwünsche der Zukunft zu kennen.

          Henning Peitsmeier
          Wirtschaftskorrespondent in München.

          In der Gegenwart türmen sich dagegen die Schwierigkeiten. Seit Monaten ist die Versorgung mit Halbleitern beeinträchtigt. Und seit dem Krieg in der Ukraine fehlen Kabel und Kabelsysteme, sodass in mehreren BMW-Werken die Bänder stillstehen. Anders als bei den fehlenden Chips, die durch Platzhalter ersetzt werden können, ist das Bordnetz eines der zentralen und noch dazu individuellen Teile, ohne die das gesamte Fahrzeug gar nicht gebaut werden kann. Wird ein vollelektrisch und teilautonom fahrendes Auto wie der BMW iX dann überhaupt alle Ausstattungsmerkmale haben können?

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