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Firmen-Chef Krüger : BMW erwägt zweites Werk in Amerika

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BMW-Chef Harald Krüger am Dienstag in Los Angeles Bild: AFP

Auf einer Autoshow in den Vereinigten Staaten äußert BMW-Chef Harald Krüger Überlegungen, dort einen weiteren Produktionsstandort zu eröffnen. Der Zeitpunkt ist interessant gewählt.

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          BMW erwägt eine zweite Produktionsanlage in Amerika. Dort könnten Motoren und Getriebe hergestellt werden, sagte Firmenchef Harald Krüger am Dienstag in einem Interview auf der Autoshow in Los Angeles. Da der Absatz in den Vereinigten Staaten steige, denke der Konzern über Veränderungen der Abläufe nach.

          BMW hat in South Carolina ein Montagewerk und will im nächsten Jahr ein Werk in Mexiko eröffnen. Zudem erwäge man Änderungen an der derzeitigen Praxis, Motoren und Getriebe zu importieren. Man sei in einem Stadium, in dem man über einen zweiten Standort nachdenken könne, sagte Krüger.

          Die Ankündigung erfolgte nur kurz nachdem die „Wirtschaftswoche“ berichtet hatte, dass der amerikanische Präsident Donald Trump schon kommende Woche Sonderzölle auf Autoimporte verhängen könnte. Dem Bericht zufolge hat das amerikanische Handelsministerium Zölle in Höhe von 25 Prozent auf Autoimporte aus allen Ländern außer Kanada und Mexiko empfohen. Ausnahmen für bestimmte Pkw-Typen werde demnach es nicht geben.

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