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BMW-Chef Zipse : „Die Elektromobilität wird als Allheilmittel überhöht“

Oliver Zipse, 55, steht seit August an der Spitze des Münchner Autoherstellers BMW. Bild: Dominik Gierke

Im Interview spricht der neue BMW-Chef Oliver Zipse über den Charme des Elektroautos i3, die Rivalität mit Daimler und den dramatischen Umbruch in der Autoindustrie. Er sagt: Batterien sind eine weitere Antriebsart, mehr nicht.

          9 Min.

          Herr Zipse, Sie verbrachten Ihr gesamtes Berufsleben bei BMW, seit zwei Monaten sind Sie der Chef. Hat Sie irgendwas überrascht seither?

          Gerald Braunberger
          Georg Meck

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Henning Peitsmeier

          Wirtschaftskorrespondent in München.

          Ich kenne das Unternehmen sehr gut, schließlich bin ich seit zehn Jahren nah dran an den relevanten Entscheidungen. 2009 wurde ich technischer Planungsleiter, drei Jahre später verantwortlich für die Produkt- und Markenstrategie, danach Produktionsvorstand. Und jetzt eben Vorstandsvorsitzender. Sachlich gibt es da wenig Überraschendes. Neu für mich ist, zu erleben, wie das Zusammenspiel aller Beteiligten läuft, wo Empfindlichkeiten liegen und wo man noch mehr Überzeugungsarbeit leisten sollte.

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