https://www.faz.net/-gqe-762aq

Blackrock kauft sich bei Twitter ein : 9 Milliarden Dollar wert?

  • Aktualisiert am

Ist Twitter wertvoller geworden? Bild: AFP

Der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock hat offenbar Anteile am Kurznachrichtendienst Twitter gekauft. Hochgerechnet ergibt sich für Twitter dadurch ein Marktwert von 9 Milliarden Dollar - deutlich mehr als noch vor gut einem Jahr.

          Blackrock, der größte Vermögensverwalter der Welt, hat sich offenbar am Kurznachrichtendienst Twitter beteiligt. Eine mit der Transaktion vertraute Person sagte, Blackrock habe Firmenanteile im Wert von 80 Millionen Dollar gekauft von Angestellten des Unternehmens. Der für das operative Geschäft zuständige Twitter-Manager Ali Rowghani habe die Verkäufe überwacht. Sprecher von Blackrock wie auch von Twitter wollten das nicht kommentieren.

          Durch dieses Geschäft wird Twitter insgesamt mit mehr als neun Milliarden Dollar bewertet. Am Ende des Jahres 2011 hatte sich Medienberichten zufolge infolge eines  Beteiligungskauf noch ein Marktwert für Twitter von 8,4 Milliarden Dollar zugrunde gelegt. Die Rechnung basiert jeweils darauf, dass der Preis pro verkauftem Anteil der jeweiligen Transaktion auf das gesamte Unternehmen hochgerechnet wird.

          Das Engagement von Blackrock basiert dem Insider zufolge nicht auf einer Kapitalerhöhung. Vielmehr sollen Twitter-Beschäftigte ihre Belegschaftsaktien verkaufen. Ähnliche Schritte hatten in den vergangenen Jahren Technologieunternehmen wie Facebook und Groupon unternommen - unter anderem, um ihren Börsengang hinauszuzögern. Twitter selbst könnte Branchenspekulationen zufolge binnen zwei Jahren zum Börsenkandidaten werden.

          Weitere Themen

          Pilotenheld kritisiert Boeing Video-Seite öffnen

          „Sully“ schlägt Alarm : Pilotenheld kritisiert Boeing

          Mehrere Piloten fordern den US-Flugzeugbauer Boeing auf, Piloten besser zu schulen, bevor die Flieger vom Unglückstyp 737 Max nach zwei Abstürzen mit hunderten Toten wieder fliegen dürfen. Die von Boeing angebotenen Schulungen reichten nicht aus, sagt unter anderem Chesley "Sully" Sullenberger. Er schrieb mit der geglückten Notlandung mit einem Airbus auf dem Hudson in New York 2009 Geschichte.

          Topmeldungen

          Eurofighter-Absturz : Nur ein paar Meter vom Kindergarten entfernt

          Ein Schock für die Menschen in Nossentiner Hütte, ein Schock für die Luftwaffe: Was über den Absturz der Eurofighter bislang bekannt ist – und wie die Bevölkerung reagiert. Ein Besuch vor Ort.
          Interims-Führung: Manuela Schwesig, Thorsten Schäfer-Gümbel und Malu Dreyer (v.l.) am Montag im Willy-Brandt-Haus in Berlin

          Mitgliederentscheid : Das gefährliche Spiel der SPD

          Mit einem „Fest der innerparteilichen Demokratie“ will die SPD ihre neue Parteiführung bestimmen. Doch das birgt diverse Risiken – und könnte die neue Spitze schnell wieder in die Bredouille bringen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.