https://www.faz.net/-gqe-9tsz9

Auf Schnäppchenjagd : Black Friday und kein Ende

In einem Hamburger Geschäft wird mit Black-Friday-Rabatten geworben. Bild: dpa

Der legendäre Einkaufstag ist nicht mehr die chaotische Konsumparty früherer Jahre: In den Geschäften geht es mittlerweile ruhiger und gesitteter zu. Um dem Getümmel zu entkommen, kaufen immer mehr Verbraucher online ein.

          4 Min.

          An diesem Freitag ist wieder „Black Friday“. Das ist traditionell einer der wichtigsten Tage im Jahr für den amerikanischen Handel und so etwas wie der inoffizielle Startschuss für das Weihnachtsgeschäft. Der Tag nach dem Thanksgiving-Fest gilt als Symbol für amerikanische Konsumfreude. Händler werben dann besonders aggressiv mit Sonderangeboten. Der Black Friday ist berüchtigt für lange Schlangen vor Geschäften und chaotische, manchmal gar gewalttätige Szenen mit Kunden, die sich um die besten Schnäppchen reißen. Und das nicht nur in den Vereinigten Staaten.

          Stefanie Diemand

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Roland Lindner

          Wirtschaftskorrespondent in New York.

          Die amerikanische Tradition ist längst in Deutschland übernommen worden, wo Händler ebenfalls eifrig Black-Friday-Angebote anpreisen. Auch unter deutschen Konsumenten hat die Bekanntheit zugenommen: Rund 94 Prozent der deutschen Online-Käufer kennen den Aktionstag, rund 80 Prozent den kurz darauf folgenden „Cyber Monday“, das ergab eine Umfrage des Handelsverbands Deutschland (HDE).

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. digital – Jubiläumsangebot

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Seit Anfang des Jahres gelten andere Regel für Totalverluste aus Kapitalvermögen: Sie sind nicht mehr voll von der Steuer absetzbar.

          Steuergesetz : Verluste tun jetzt doppelt weh

          Wenn Anleger Geld verlieren, müssen sie oft trotzdem Steuern zahlen. Schuld daran ist ein neues Gesetz, das eigentlich nur grenzüberschreitende Steuergestaltungen regeln sollte.